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CHRONIK |
28.06.2009 |
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Petzner: "Haiders Tod neu untersuchen"
Der ehemalige Pressesprecher von Jörg Haider, Stefan Petzner, sorgt in einem Interview für Aufregung: Er schließt nicht aus, dass auf Haider ein Attentat verübt wurde. Sein Tod müsste neu untersucht werden. LH Dörfler sieht dies auch so.
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Laut Petzner hatte Haider gewusst, dass seine Informationen gefährlich waren. |
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"Hochbrisante Fakten zur Finanzkrise"
Der Unfalltod des damaligen Landeshauptmannes könnte ein politisch motiviertes Attentat gewesen sein, meinte Petzner in der Tageszeitung "Österreich". Es stimme bei dem Unfall so viel nicht zusammen, es könne daher nichts ausgeschlossen werden. So sei laut Petzner die einzige Zeugin des Unfalls "untergetaucht". Für ein Attentat würde sprechen, dass Haider es geschafft hätte, die Große Koalition zu verhindern.
Außerdem habe Haider als erster Politiker über "hochbrisante" Fakten zur Finanzkrise verfügt. Diese Informationen hätten für "die wahren Mächtigen in der Welt, die an der Ostküste und sonst wo sitzen", die "mächtigsten Lobbys, die mächtigsten Finanzjongleure" unangenehm werden können: "Er wusste, das ist gefährlich, was er da besitzt."
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Neue Ermittlungen gefordert
Petzner fordert neue Ermittlungen mit internationalen Experten und einer unabhängigen Staatsanwaltschaft, denn die Klagenfurter Staatsanwaltschaft sei "befangen" gewesen.
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"Niemand glaubt mehr die offizielle Version"
Kürzlich ist Gerhard Wisnewskis Buch "Unfall, Mord oder Attentat?" erschienen. Diesen Titel hält Petzner für "treffend". Er betonte, dass niemand in Kärnten mehr an die offizielle Unfallversion Unfalltod durch Alkoholeinfluss glaube. Die Verschwörungstheorie im Buch hält Petzner aber für "Blödsinn". Er sei kein Verschwörungstheoretiker. Er glaube an Fakten und wolle daher eine neue Untersuchung.
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Auch LH Dörfer gab "Österreich"ein Interview. |
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Dörfler zweifelt an Alkoholisierung
Auch LH Gerhard Dörfler (BZÖ) fordert weitere Untersuchungen zum Tod von Jörg Haider ein. Das bestätigt er in einem Interview in der Tageszeitung "Österreich" (Montag-Ausgabe). Er bezweifle, dass Haider alkoholisiert gewesen sei, auch gebe es erhebliche Zweifel unter der Kärntner Bevölkerung.
Da noch immer Zweifel an der offiziellen Unfallversion bestünden, hätte er auch das Autowrack gesichert. Dörfler zur Zeitung: "Nur zwei Menschen wissen, wo wir das Auto aufbewahren."
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