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FINANZEN |
29.04.2009 |
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Klagenfurt ist hoch verschuldet
Die Landeshauptstadt Klagenfurt ist in einer schweren Finanzkrise. Zum Schuldenstand von 93 Mio. Euro kommen 18 Mio. Euro Altlasten aus der Ära Scheucher (ÖVP). Auch bei den Stadtwerken zeichnet sich ein hohes Defizit ab.
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Die Rücklagen der Stadt Klagenfurt sind zum Teil aufgebraucht. |
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Kredite und radikale Einsparungen nötig
Die Finanzlage der Stadt Klagenfurt ist dramatisch: 18 Millionen Euro fehlen akut. Es handelt sich dabei um Geld, das längst fix verplant ist.
Um Zusagen halten zu können, wird die Stadt Kredite aufnehmen müssen, sagte Finanzreferent Albert Gunzer (BZÖ). Die Rücklagen seien zum Großteil aufgebraucht.
Es würde nur noch helfen, den Gürtel weitaus enger zu schnallen, sagte Gunzer: "Wir müssen während der nächsten vier Jahre jährlich 15 bis 20 Millionen Euro einsparen."
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kaernten.ORF.at; 29.4.09
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Zahlreiche Maßnahmen sollen gesetzt werden, um Kosten einzusparen. |
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Stadtwerke: Heuer sechs Mio. Euro Minus
Die Stadt will mehr Geld von Bund und Land lukrieren und Mitarbeiter, die in Pension gehen, nicht mehr nachbesetzen. Immerhin verschlingen die Personalkosten mehr ein Drittel des 250 Millionen Euro hohen Budgets.
Die Stadtwerke werden heuer voraussichtlich ein Minus von sechs Millionen Euro einfahren. Zwecks Ideenfindung sollen künftig auch die Mitarbeiter mitdiskutieren dürfen.
Neu durchdacht wird auch der Rückbau des Stadions um 10.000 Sitzplätze, weil es billiger werden könnte, die Sitze zu belassen.
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"Haben Finanzkrise nicht mit verschuldet"
Angekündigte Großinvestitionen – wie etwa das neue Hallenbad oder die neue Eishalle - wird man sich nicht leisten können. Die Lage sei weitaus dramatischer, als befürchtet, sagte SPÖ-Vizebürgermeisterin Maria Luise Mathiaschitz.
Dass BZÖ und SPÖ bei den Ausgaben mitentschieden und die Finanzkrise mit verschuldet hätten, entkräftete Bürgermeister Christian Scheider mit folgendem Argument: "Wenn keine Einsicht in die finanziellen Gebarungen gewährt wird und wenn – auch bei den Stadtwerken – nur Halbinformationen an das Gremium weitergeleitet werden, ist das eine etwas schwierige Geschichte."
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Vorerst keine höheren Gemeindegebühren
Unisono versicherte die neue Stadtregierung, dass es trotz der drückenden Finanzlage in absehbarer Zeit keine Erhöhung der Gemeindegebühren für die Klagenfurter geben soll.
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