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MI | 11.04.2012
Zellentür (Bild: ORF)
Chronik
Baby misshandelt: Vater aus U-Haft entlassen
Jener 19 Jahre alte Klagenfurter, der im Verdacht steht, seinem erst sieben Wochen alten Sohn etliche Knochen gebrochen zu haben, ist wieder aus der U-Haft entlassen worden. Er soll dafür mehrere tausend Euro Kaution hinterlegt haben.
7.000 Euro Kaution.
Staatsantwaltschaft legt Beschwerde ein
Der Verdächtige hat 7.000 Euro Kaution hinterlegt und konnte die Justizanstalt sofort verlassen, berichtete die "Kleine Zeitung" in ihrer Dienstag-Ausgabe.

Während das Gericht keine Haftgründe mehr sah, hat die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt. Das Oberlandesgericht Graz entscheidet nun, ob der Verdächtige frei bleibt.
Gutachten ausständig
Vonseiten der Staatsanwaltschaft wird in Richtung Quälen und Vernachlässigen Unmündiger, Körperverletzung und sogar in Richtung Mordversuch ermittelt.

Auch die Rolle der Mutter wird noch untersucht. Eine medizinisches und eine psychologisches Gutachten sind ausständig.
Das Baby befindet sich bei einer Pflegefamilie.
Enthaftung bereits vor einer Woche
Die Entscheidung über die Enthaftung des 19-Jährigen war bereits vergangenen Donnerstag gefallen, eine Stunde nach der Verhandlung soll er die Justizanstalt verlassen haben.

Der Fall soll sich bereits im Dezember 2008 ereignet haben - bekanntgeworden ist er aber erst im Februar. Der junge Vater soll den Säugling so stark geschüttelt haben, dass bei ihm 23 Knochen gebrochen sind. Der Bub befindet sich seit den Übergriffen bei Pflegeeltern, er wird keine Dauerfolgen davontragen.
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