Kärnten ORF.at
wetter.ORF.at
DI | 14.02.2012
Geld (Bild: APA)
Landespolitik
Förderungen für Landwirte und Energiesparer
Vermutlich in Hinblick auf die nahende Landtagswahl wurden am Montag in Kärnten zwei neue Förderaktionen vorgestellt: Pellets- und Solar-Heizanlagen aus Kärnten werden vom Land gefördert; Bauern erhalten Geld für den Maschinenankauf.
Beitrag zum Klima- und Umweltschutz
Die "Kärntner Heizlösung 2009" wurde am Montag, in St. Veit/Glan von Landesrat Harald Dobernig (BZÖ) und den Vertretern der heimischen Firmen EN-TECH, FIRE FOX, GEO-TEC und Seppele präsentiert.

Sie setzt auf den umweltfreundlichen heimischen Energieträger Pellets und die Solarenergie. Mit Pelletsheizungen, Solaranlagen und Energiespeichern soll ein sinnvoller Beitrag zum Klima-, Umwelt- und Lebensschutz geleistet werden.
Harald Dobernig, FPK (Bild: ORF) Gesamtangebot mit "Kärntner Heizlösung"
Die "Kärntner Heizlösung" sei ein klimaschonendes Gesamtangebot mit großen finanziellen Anreizen, strich Dobernig hervor. Wer sich beim Heizen für eine Anlage aus Kärnten, für Holzpellets und Solarenergie entscheidet, der bekommt Fördergeld vom Land - pro Anlage bis zu 4.700 Euro.

Mehrere Firmen bieten von der Beratung bis zur Montage alles aus einer Hand an. "Durch diese Kooperation der Kärntner Betriebe wird auch etwas für die Kärntner Wirtschaft getan und nicht nur für den Endkunden. Es werden sowohl die Heizkessel, als auch die Solarpaneele in Kärnten produziert. Auch der Vertrieb ist in Kärnten, das geht hin bis zur Pellets-Versorgung, die ebenfalls von einem Kärntner Unternehmen kommt."

Dass alles aus einer Hand kommt, sei auch für ihn als Wirtschaftsreferent "von größter Bedeutung", denn dadurch würden Arbeitsplätze gesichert und geschaffen.
Einmalige Beihilfen von bis zu 1.000 Euro
Auch für Bauern gibt es zusätzlich Fördergeld: Während Stall- und Wirtschaftsgebäude-Investitionen seit Jahren mit Beihilfen und Agrarinvestitionskrediten unterstützt werden, wurden Ankäufe von Maschinen bislang in der Regel nicht gefördert.
Josef Martinz, ÖVP (Bild: ORF) Wie Agrarreferent LR Josef Martinz (ÖVP) am Montag, mitteilte, ist es nun auch möglich, dass für den Ankauf von Maschinen und Geräten für landwirtschaftliche Betriebe einmalige Beihilfen bis zu 1.000 Euro ausbezahlt werden. Jeder zweite Landwirt plane, in den nächsten zwei Jahren in seinen Betrieb zu investieren, so Martinz.

"Ziel dieser Förderaktion ist die Verbesserung der inner- und außerbetrieblichen Arbeitsabläufe auf landwirtschaftlichen Betrieben, die Erhöhung der Sicherheit am Arbeitsplatz Bauernhof, die Verbesserung der Arbeits- und Produktionsbedingungen und damit verbunden eine deutliche Hebung der Qualität landwirtschaftlicher Erzeugnisse“, erklärte Martinz.
Ganz Österreich
Kärnten News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News