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Wahl 2009 |
11.01.2009 |
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Wahlkampfauftakt des BZÖ in Klagenfurt
Sieben Wochen sind es noch bis zum Super-Wahlsonntag am 1. März. Als erste Partei im Land hat das BZÖ zum Wahlkampfauftakt geladen. Erstmals müssen die Orangen ja ohne ihren Parteigründer in den Wahlkampf ziehen.
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Das BZÖ demonstrierte Geschlossenheit und setzt weiter auf strenge Haltung gegenüber Asylwerbern. |
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1.500 Funktionäre und Sympathisanten
Traditionelle Blasmusik und martialische Fanfarenklänge haben den Wahlkampfauftakt des Kärntner BZÖ am Sonntag in Klagenfurt begleitet. Das orange Regierungsteam mit Gerhard Dörfler, Uwe Scheuch und Harald Dobernig zog gemeinsam mit den Familien und Claudia Haider, der Witwe des tödlich verunglückten Jörg Haider, ein.
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Begeisterung beim Publikum lösten dann eine artistische Tanzperformance, eine Feuershow und die Darbietung des erst zwölf Jahre alten Kärntner Sängers, Duri Krasniqi, aus. Krasniqi hatte kürzlich bei der Fernsehshow "Deutschland sucht das Supertalent" für Furore gesorgt.
Auf das neue Rauchverbot in der Messehalle wurde strikt geachtet. Wer zum Glimmstengel greifen wollte, musste in ein beheiztes Zelt vor der Halle ausweichen.
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Keine Unstimmigkeiten an der Parteispitze
Die Partei war bemüht, nach außen hin Stabilität und Geschlossenheit zu demonstrieren - immerhin waren zuletzt vermehrt Anzeichen aufgetaucht, dass es zwischen Landeshauptmann Gerhard Dörfler und den anderen Parteispitzen Unstimmigkeiten gebe.
Er habe keinen Streit mit Landesparteiobmann Uwe Scheuch, betonte Dörfler und man würde ihn auch nicht kriegen. "Sie wissen offenbar nicht, dass wir Freunde sind - nämlich persönliche und private Freunde."
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Kernbotschaft: "Wir halten Kurs"
Dörfler legte in seiner Rede eine "Erfolgsbilanz" des BZÖ der vergangenen zehn Jahre vor. Ohne die Bewegung gäbe es in Kärnten keine zweite Katschbergtunnelröhre, keinen Gratiskindergarten oder auch keine Lehre mit Matura, meinte Dörfler.
Die Kernbotschaft des BZÖ lautete 'Wir halten Kurs' - so betonten alle Redner, dass die Partei das Vermächtnis ihres verstorbenen Gründers Jörg Haider weiterführen werde. Die Schwerpunktthemen: Arbeit, Einkommensstärkung und Sicherheit für die Menschen.
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"Straffällige Asylwerber auf Saualm umleiten"
Das BZÖ setzt auch weiterhin auf ein klares Nein zu zweisprachigen Ortstafeln und auf eine strenge Haltung gegenüber Asylwerbern. "Wir werden keinem Asylwerber einen Urlaubskatalog in Kärnten schicken - schon gar keinem straffälligen. Da gibt es nur eine Umleitung und die heißt Saualm!", so Dörfler wörtlich.
Die Saualm sei der richtige Ort für die Anstalt, da es dort "keine Einkaufszentren gibt, wo sie einbrechen können und die Bauern dort oben keine Drogen brauchen", sagte Dörfler.
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Dörfler: "Der Häuptling der roten Indianer versteckt sich." |
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"Rote Indianer" haben keine Verbündeten
Der Landeshauptmann setzte auch einige Seitenhiebe gegenüber den politischen Mitbewerbern.
"Ich will damit nur aufzeigen, denn in Wahrheit ist es ja nicht unbedingt mein Stil, die anderen zu thematisieren, aber das muss man schon auch festhalten: Dass eine ehemalige Spitzenbewegung in Kärnten - die roten Indianer - keine Verbündeten mehr hat. Der Häuptling versteckt sich und kommuniziert via Internet. Wir sind bei den Menschen. Garantiert!", betonte Dörfler.
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Scheuch: "Wir müssen ein Erbe hochhalten, das uns diese Mandate gegeben hat." |
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Gegen "Zerstörungsdrang von Rot-Schwarz"
BZÖ-Landeschef Uwe Scheuch garantierte Geschlossenheit. Die Wahlen auf Gemeinde- und Landesebene bewertete er für das BZÖ als schwierig und schicksalhaft: "Wir werden alles dafür tun müssen, dass wir bei dieser Wahl diesen Zerstörungsdrang von Rot-Schwarz und diesen Zerstörungsdrang von Wien nicht zulassen. Und dass wir ein Erbe hochhalten und, das uns allen diese Mandate gegeben hat, damit wir das am 1. März auch weitertragen können. Garantiert!", so Scheuch.
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