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Weihnachten |
21.12.2008 |
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Exotische Tiere als Geschenke immer beliebter
Immer häufiger landen exotische Tiere unter dem Christbaum. Die Anschaffung eines krabbelnden Geschenkes sollte man sich jedoch gut überlegen, denn nach den Feiertagen werden die Tiere oft ausgesetzt oder im Reptilienzoo abgegeben.
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Bedürfnisse der Tiere werden oft unterschätzt
Vogelspinne, Wasserschildkröte und Königspython sind die beliebtesten Weihnachtsgeschenke aus dem Reich der exotischen Tiere.
Bei Helga Happ vom gleichnamigen Reptilienzoo in Klagenfurt erkundigen sich schon seit Wochen fast täglich Leute, wie diese Tiere zu halten sind und ob man sie notfalls auch wieder loswerden könnte, falls sie doch nicht so ankommen, wie erhofft.
"Diese Exoten haben höhere Ansprüche. Sie sind zwar in der Regel ruhiger und in der Wohnung leichter zu halten, als vielleicht ein Hund, aber sie haben auch ganz andere Bedürfnisse", so die Reptilienexpertin.
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Ausgewachsene Schmuckschildkröten benötigen ein Spezialaquarium und viel Pflege. |
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Vom niedlichen Baby zum 30-Zentimer-Riesen
Amerikanische Schmuckschildkröten dürfen zwar nicht offiziell eingeführt werden. Es werden aber immer wieder illegale Möglichkeiten gefunden, um sie nach Österreich zu bringen.
Als Baby sind sie so groß wie eine zwei Euro Münze und ausgesprochen herzig, so Helga Happ. Ausgewachsen sind diese Wasserschildkröten dann bis zu 30 Zentimeter lang. Laut der Reptilienexpertin seien für die Haltung dieser Tiere ein Spezialaquarium und viel Liebe zur Tierpflege notwendig, woran es letztendlich aber oft mangle.
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Exoten gefährden oft heimische Tierwelt
Mittlerweile beherbergt der Reptilienzoo Happ bereits 80 dieser Schildkröten. Viele davon wurden ausgesetzt oder von verzweifelten Besitzern vorbeigebracht. Wenn sie nicht eingefangen werden, können diese Schildkröten die heimische Tierwelt bedrohen, weshalb für sie das offizielle Einfuhrverbot gilt.
Helga Happ: "Diese Tiere überleben den Winter bei uns in Kärnten. Sie haben keine natürlichen Feinde, weil wir hier ja keine Krokodile und Alligatoren haben. Bei uns stehen Amphibien unter Naturschutz. Das weiß jedoch die Schmuckschildkröte nicht und frisst den Laich unserer Frösche und Kröten. Dadurch schadet sie der heimischen Tierwelt."
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Oft teilt nicht die ganze Familie die Begeisterung der Kinder für Vogelspinnen als Haustiere. |
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Vogelspinnen: Ungefährlich, oft ekelerregend
Bei den Zehn- bis 14-Jährigen sind Vogelspinnen der Renner. Viele besorgte Mütter rufen im Zoo an, schildert die Zoobetreiberin: "Wenn ich höre, dass sich ein Kind schon seit Jahren nichts sehnlicher wünscht, bemühe ich mich, die Mutter und Geschwister zu überzeugen, dass Vogelspinnen ungefährlich und nur schwach giftig sind. Wenn die Mutter jedoch vollkommen dagegen ist, versuche ich wiederum, das Kind zu überzeugen, dass es einfach noch ein paar Jahre warten muss."
Es sei ein Zeichen unserer Zeit, meint Helga Happ, dass die Menschen - gerade zu Weihnachten - auf der Suche nach einem besonders ausgefallenen Geschenk sind. Dass sie dann sehr oft auf exotische Tiere zurückgreifen, kann jedoch für alle Beteiligten eine herbe Enttäuschung werden.
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kaernten.ORF.at; 20.12.08
"Denken beim Schenken" - mit diesem Aufruf will die Diözese Gurk mehr Nachdenklichkeit rund um das Weihnachtsfest bewirken. Gemeint ist die Art des Schenkens und die Form, in der das Weihnachtsfest begangen wird.
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