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Wirtschaft/Politik |
27.11.2008 |
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Zukunftsfonds-Millionen werden verteilt
Vier Wochen vor Weihnachten macht das Land 34 Millionen Euro aus den Zinsen des Zukunftsfonds locker. Verwaltet wird das Geld aus dem Verkauf von Landesanteilen der Hypobank von der Kärntner Landesholding.
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Die Kärntner profitieren sofort vom "Energietausender" und den Pendlergutscheinen. |
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Einstimmiger Beschluss aller Pateien
Der Aufsichtsrat der Landesholding, in dem alle drei Regierungsparteien vertreten sind, hatte am Mittwoch einstimmig grünes Licht für den Geldfluss gegeben. Das Geld soll in Projekte zur Ankurbelung der Wirtschaft fließen, sowie als "Energietausender" und Pendlergeld direkt an die Bürger ausgezahlt werden, sagte Landesrat Josef Martinz (ÖVP), der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Landesholding.
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 Martinz: "Die Maßnahmen sichern zahlreiche Arbeitsplätze in Kärnten." |
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Standort Kärnten in vielen Bereichen stärken
"Es sind mehr als 34 Millionen Euro beschlossen worden, die ab jetzt sofort in konkrete Projekte, die den Standort Kärnten in vielerlei Bereichen stärken und zahlreiche Arbeitsplätze sichern werden, fließen können", ist Martinz überzeugt.
Vor allem das Sportpaket sei Martinz ein Anliegen. "Mit 35 Projekten unterstützen wir den Breitensport und konnten somit verhindern, dass das Geld für teure Profi-Fußballer verwendet wird", sagte Martinz in Erinnerung an die Diskussionen rund um den SK Austria Kärnten.
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Aufteilung des Zukunftsfonds-Zinsertrages
Neun Millionen Euro für die Sportförderung, 1,2 Millionen für den Burgbau in Friesach, zwei Millionen für die Uni Klagenfurt, 1,5 Millionen für die Sanierung von Landesstraßen und ländlichen Wegen, zehn Millionen für den Ankauf von Hafner- und Maltschacher See, jeweils drei Millionen Euro für den sogenannten "Energietausender" und das Pendlergeld. Außerdem soll Geld für die Errichtung einer neuen Messehalle in Klagenfurt und als Zuschuss für die Billigfluglinie Ryanair fließen
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 Dobernig: "92 Millionen können bewegt weden." |
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Zeichen in Zeiten der Konjunkturflaute
Finanzlandesrat Harald Dobernig (BZÖ) bekräftigte als Aufsichtskommissär des Landes, dass mit den Zuschüssen aus dem Zukunftsfonds in Kärnten ein Gesamtvolumen von 92 Millionen Euro bewegt werde. "Das ist gerade auf Grund der jetzigen möglicherweise konjunkturell bedingten Einbrüche ein sehr wichtiges Zeichen", so Dobernig.
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"Energietausender" und Pendlergeld
Den sogenannte "Energietausender" können jene Bürger beantragen, die ihr Eigenheim sanieren und dämmen wollen. Die Mindest-Gesamtinvestition muss allerdings 5.000 Euro betragen. Anträge gebe es im Gewerbereferat des Landes.
Das Pendlergeld wird als Gutschein über den Verkehrsverbund ausbezahlt. Diese Gutscheine können gegen Fahrscheine von öffentlichen Verkehrsmitteln oder gegen Treibstoff an Tankstellen eingelöst werden. Je nach Entfernung vom Wohnort zur Arbeitsstelle gibt es einmalig einen Gutschein in der Höhe von 50, 75 oder 100 Euro.
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