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UMWELT |
08.11.2008 |
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Villacher Treibjagd auf Feldhasen abgesagt
Eine für Samstag angesetzte Hasentreibjagd in Villach/St. Magdalen ist - zum ersten Mal seit 30 Jahren - von der Jägerschaft ausgesetzt worden. Heftige Diskussionen im Vorfeld hatten dazu geführt.
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Angeblich hätte die Jagd in der Nähe eines Siedlungsgebietes stattfinden sollen. |
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"Will nicht mehr im Wohngebiet schießen"
30 Jahre lang fanden immer wieder Treibjagden in Villach St. Magdalen statt. Heuer zum ersten Mal nicht mehr. Die Jagd auf Feldhasen hätte angeblich in der Nähe eines Siedlungsgebietes stattfinden sollen, was gesetzlich verboten ist.
Ausgelöst wurden die Diskussionen von einem Jäger selbst. Der Mann hatte sich an die Medien gewandt: Er wolle nicht mehr im Wohngebiet schießen, daher nehme er an der heurigen Hasenjagd nicht mehr teil.
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Jägerobmann dementiert, dennoch Absage
Der Obmann der Jagdgemeinschaft Landskron-Gratschach, Andreas Ertl, betont, die Jagd hätte auf dem Industriegelände und keinesfalls in einem Wohngebiet stattgefunden. Dennoch hätten sich die Jäger zu der Absage durchgerungen.
In der Bevölkerung sei die Akzeptanz für Treibjagden groß, glaubt Ertl - und Treibjagden hätten auch einen Sinn.
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Jäger: Einmal "Ernten" muss erlaubt sein
Ertl: "Treibjagden werden gemacht, um den Wildbestand zu regulieren. Es ist nichts anders, als wenn man es mit der Landwirtschaft vergleicht: Es ist ein Hegen und Pflegen unter dem Jahr und ein einziges Mal von 365 Tagen im Jahr wird hoffentlich auch noch geerntet werden dürfen."
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Behörden legten kein Veto ein
Ertl sagte, es hätten auch die Behörden nichts gegen die Treibjagd einzuwenden gehabt und er betont auch: In den letzten Jahren verlief die Treibjagd problemlos und ohne Protest.
"Die heurige Jagd habe ich am 13. Oktober der Bundespolizeidirektion Villach und auch dem Magistrat Villach gemeldet. Wenn die Behörde 'Gefahr im Verzug' gesehen hätte, hätte man uns ja die Jagd verbieten können".
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Treibjagd soll wieder stattfinden
Ertl will auch in Zukunft im Bereich Villach Treibjagden veranstalten: "Aus jetzigem Wissen war das eine temporäre Absage, weitere Entscheidungen müssen der Vorstand und die Vollgremien treffen."
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kaernten.ORF.at
Woher sein Martinigansl kommt, spielt für so manch einen kaum noch eine Rolle, sobald es einmal auf dem Teller liegt. Sollte es aber: Mehr als 80 Prozent des Federviehs stammen aus dem Ausland, meist aus verbotenen Stopfmasten.
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