Kärnten ORF.at
wetter.ORF.at
MO | 13.02.2012
Impfen (Bild: APA)
gesundheit
Kongress der Impfgegner in Velden
Ärzte aus ganz Österreich haben am Samstag an einem Impf-Forum in Velden teilgenommen. Es wurde vom impfkritischen Verein Aegis (Aktives Eigenes Gesundes Immun System) veranstaltet. Thema war auch die Grippeimpfung.
Schuld sind Pharmakonzerne
Die Vortragenden gingen mit den Pharmakonzernen und den Ärzten, die Impfungen befürworten, nicht gerade zimperlich um. In einem Punkt waren sich die Teilnehmer Großteils einig: Dank der hohen Durchimpfungsrate sind Krankheiten wie die durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME - Gehirnhautentzündung), Masern, Röteln und Mumps selten geworden. Bei der Influenza, der echten Grippe, ist es anders.
Ärzte, die Impfungen empfehlen, sind laut dem Vortragenden aus Belgien Teil des Systems.
Lobbyisten verdienen viel Geld
Der belgische Medizinier Kris Gaublomme ließ in seinem Vortrag "Die neurologischen Nebenwirkungen von Impfungen" unter anderem hinter den Mechanismus von Impfempfehlungen blicken. Demnach geben die Weltgesundheitsorganisation die Marschrichtung vor, die Lobbyisten in den Ländern folgen mit dem Ziel, die Produkte der Pharmakonzerne zu bewerben - mit Gewinnbeteiligung.

Ärzte seien demnach Teil des Systems. Wenn der Großteil der Ärzte mit Statistiken argumentiere, dass eine hohe Durchimpfungsrate zu weniger Krankheitsfällen führe, dann sei dies nur ein Teil der Arbeit von Pharma-Lobbyisten, sagte Gaublomme.
Das Guillain-Barre-Syndrom ist laut Recherche eine extrem seltene Krankheit. Warum jemand erkranke, sei unbekannt. Sieh Link am Ende des Beitrags.
Nebenwirkungen von Impfungen
Statistiken seit 1850 würden zeigen, dass Krankheiten wie Masern oder Röteln konstant zurückgehen, aber nicht weil die Durchimpfungsrate hoch, sondern weil die Hygienestandards in den Ländern höher geworden seien, sagte Haublomma. Fatal sei vor allem das neue Argument, schon Kinder vorbeugend gegen Grippe impfen zu lassen.

"Bekannt und typisch auch für Grippeimpfungen ist das Guillain-Barré Syndrom, eine aufsteigende, schmerzhafte Lähmung der Glieder, die bis zum Atemstillstand führen kann. Daneben gibt es auch Enzephalitis und Querschnittläsion und jede Menge Autoimmunerkrankungen. Das sind Krankheiten, wo man Antikörper entwickelt gegen den eigenen Körper und die eigenen Organe. Also wenn man Kinder impft, schützt man die gar nicht."
Der Arzt Eberhard Suntinger ist gegen die Grippeimpfung bei alten Menschen. Man würde sie dadurch erst recht krank machen.
"Alte Menschen dürfen nicht geimpft werden"
Die Einteilung in Risikogruppen, die unbedingt gegen Grippe geimpft werden müssten, sei sehr zu hinterfragen, sagte der St. Veiter Arzt Eberhard Suntinger. Anstatt Kinder gegen jede mögliche Form von Krankheiten zu impfen, müssten die Ernährungsgewohnheiten geändert werden. So spiele Zucker eine Hauptrolle bei immunologischen Krankheiten.

Wie ist es bei alten Menschen? Suntinger: "Die dürfen sie überhaupt nicht Grippeimpfen, die sind schon belastet. Wenn sie die künstlich mit einer Grippeimpfung krank machen - impfen heißt immer künstliche Krankheit - dann werden die aufgrund ihres geschwächten Immunsystems oft nicht in der Lage sein, mit diesen Impfgiften fertig zu werden und werden entsprechend chronisch oder akut krank."

Auch Suntinger vertritt die Meinung, dass die Lobby, die Pharmakonzerne unterstützt, entsprechend groß ist. Auch der oberste Sanitätsrat in Österreich sei Teil des Systems.
AEGIS gegen Schulmediziner
Der Verein auf seiner Homepage über seine Ziele: "Der Vereinszweck von AEGIS (Schutzschild) ist es, breite Bevölkerungsschichten, insbesondere Eltern von kleinen Kindern, über die immensen Gefahren von Impfungen aufzuklären."

Damit steht der Verein den sogenannten "Schulmedizinern" gegenüber, die sagen, mögliche Nebenwirkungen der angeblich harmlosen Kinderkrankheiten würden in keinem Verhältnis zu sogenannten "Impfschäden" stehen. Es sei zu definieren, was ein Impfschaden überhaupt sei.
Keine Impfung: 1,7 Mio. Kinder sterben
Primar Robert Birnbacher (Bild: ORF/Petra Haas)Laut dem Leiter der Kinder- und Jugendabteilung des LKH Villach, Robert Birnbacher, sterben statistisch jedes Jahr weltweit 1,7 Millionen Kinder an Krankheiten, die man durch eine Impfung vermeiden könnte. Laut Birnbacher gehören etwa Masern zu den am wenigsten harmlosen Krankheiten, sie könne sogar tödlich verlaufen. Hier finden Sie Details über die "Kinderkrankheiten":
Ganz Österreich
Kärnten News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News