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FR | 10.02.2012
Feuer in den Alpen (Bild: ORF)
Umweltaktion
Am Samstag lodern wieder Feuer in den Alpen
Am Samstag entzünden Umweltschützer in Europa wieder hunderte Feuer in den Alpen. Ziel dieser Umweltaktion ist es, auf die Gefahren aufmerksam zu machen, denen die Alpen - etwa durch den Transitverkehr - ausgesetzt sind.
Feuer werden in den Karawanken, den Nockbergen, im Oberen Gail- und im Drautal lodern. Die Hauptveranstaltung findet am Dobratsch statt.
600 Besucher am Dobratsch erwartet
Umweltschützer in Österreich, Italien, Slowenien, Italien, Frankreich und in der Schweiz beteiligen sich an der Aktion. Feuer werden auch in den Karawanken, den Nockbergen, im Oberen Gail- und im Drautal lodern. Die Hautveranstaltung in Kärnten findet nun schon zum 14. Mal am Dobratsch statt. An die 600 Besucher werden erwartet.

Gerhard Leeb, der Kärntner Koordinator für "Feuer in den Alpen": "Es ist ein gemütliches Beisammensein bewegter Menschen. Es sind immer sehr viele Kinder dabei, weil die Dobratsch-Feuerstelle ja auch mit dem Auto sehr gut erreichbar ist. Man kann sich aber auch an der Wanderung beteiligen, die um 17.00 Uhr am Lawinenplatz in Bad Bleiberg startet. Dann sitzt man zusammen im Gras, schaut ins Feuer und in die Landschaft und geht dann mit einem wunderbaren Gefühl wieder vom Berg runter."
Feuer in den Alpen (Bild: ORF)
Beim Einkaufen sollen die Konsumenten bewusster auswählen, um unnütze Transportkilometer der Waren zu vermeiden.
Protest gegen Transitverkehr
Der Protest der Umweltschützer richtet sich gegen den Transitverkehr und unnütze Transportkilometer. Butter aus Irland legt 2.000 Kilometer zurück, bevor sie in Kärntner Supermärkten im Regal landet.

Leeb: "Es ist einfach unglaublich, weil wir ja auch eine hauseigene Biobutter aus Spittal haben, die nur ein paar Cent mehr kostet, als die Butter aus Irland. Wir könnten den Transitverkehr beim Einkaufen innerhalb kürzester Zeit um ein Drittel reduzieren. Spar und Billa sagen unisono: Wenn sich ein Produkt im Regal vier Wochen nicht bewegt, ist es aus der Liste. Das heißt, wenn wir bewusst einkaufen, schmeißen wir ganz viele Produkte aus der Liste."
Feuer in den Alpen (Bild: ORF)
Brig-Glis heuer zu Alpenstadt gekürt
Ein Erfolg, den der Umweltaktivist Gerhard Leeb schon errungen hat, ist die jährliche Ernennung der Alpenstadt. Villach war die erste Alpenstadt, dreizehn weitere Patenstädte für die Alpen sind mittlerweile gefolgt. Heuer ist es Brig-Glis in der Schweiz.
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