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euro 2008 |
08.06.2008 |
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140 Hooligans in Klagenfurt festgenommen
Am Sonntagabend ist es in Klagenfurt zu einem unerfreulichen Zwischenfall mit deutschen Hooligans gekommen. 140 von ihnen wurden festgenommen, weil sie lautstark Sprüche skandierten, die an die Nazi-Zeit erinnerten.
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Unter anderem machte die Gruppe mit dem Spruch "Alle Polen müssen einen gelben Stern tragen" auf sich aufmerksam. Die Juden wurden im Dritten Reich bekanntlich gezwungen, dies zu tun.
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Wiener-Spezialeinheit und bayrische Beamte kreisten die Gruppe ein. |
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Gruppe formierte sich am Alten Platz
Die im allgemeinen eher unauffällig gekleidete Gruppe formierte sich auf dem Alten Platz in der Innenstadt und zog von dort aus lautstark durch die Herrengasse in die Ursulinengasse.
Dort wurden die Randalierer allerdings schon von einer starken Polizeieinheit, bestehend aus Angehörigen der Wiener Polizei-Spezialeinheit WEGA und einer Verstärkung aus Bayern, erwartet und eingekreist.
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 Die Gruppe wurde von der Exekutive eingekreist
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Fluchtversuche durch Seitengasse
Einigen gelang es, durch Seitengassen zu entkommen, der überwiegende Teil der Gruppe wurde aber festgehalten.
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Anzeigen wegen Landfriedensbruches
"Aller Voraussicht nach werden sie festgenommen und wegen Landfriedensbruches angezeigt", wurde seitens der Polizei gegenüber der APA erklärt.
Die Sicherheitskräfte hatten die Deutschen allem Anschein nach schon längere Zeit im Visier gehabt.
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Unruhe auch am Neuen Platz
Auch kurz nachdem der zweite Treffer für Deutschland im Spiel gegen Polen gefallen war, kam Unruhe am Neuen Platz auf. Zwischen deutschen und polnischen Fans flogen plötzlich Bierbecher. Die Polizei hatte die Situation aber rasch im Griff.
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kaernten.ORF.at
Nach Ende des Spiels Deutschland gegen Polen ist es in den Fanzonen aud dem Messegelände und auf dem Neuen Platz zu Rangeleien und Tumulten gekommen, die Polizei hatte die Lage aber im Griff.
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