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Umwelt |
16.04.2008 |
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Energieausweis findet wenig Anklang
Seit der Einführung des Energieausweises ist die Zahl der Förderanträge für Althaus-Sanierungen gesunken. Ausweis und Beratung müssen dabei nachgewiesen werden. Bis zu 36.000 Euro für ein Einfamilienhaus sind möglich.
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Bei kleineren Investionen können die Kosten für die Erstellung des Energieausweises die Fördersumme übersteigen. |
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Beratung kostet zwischen 300 und 500 Euro
Wer sein Hausdach erneuert, die Fenster tauscht, einen Vollwärmeschutz aufbringt oder die Heizung modernisiert saniert nicht nur sein Eigenheim, er investiert auch in den Klimaschutz. Um für solche Maßnahmen Fördergeld zu bekommen, ist der Energieausweis notwendig. Noch vor dem Umbau müssen Fachleute die Wirkung der geplanten Arbeiten berechnen und den Häuselbauer beraten. Die durchschnittlichen Kosten betragen zwischen 300 und 500 Euro.
Schlimmstenfalls zahlt man mehr, als man gefördert bekommt, so Helmuth Simonetschnig von der Wohnbauförderung: "Ehrlicherweise müsste man sagen, wenn es darum geht, bei einem Einfamilienhaus nur die oberste Geschoßdecke zu isolieren - wofür es ja auch eine Förderung geben würde - müsste man überprüfen, ob sich der Aufwand, die Wege und die Kosten lohnen würde."
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Rund 4.000 Anträge
Das und die komplizierte Abwicklung hätten dazu geführt, dass die Zahl der Förderanträge gesunken ist, gibt Simonetschnig zu bedenken: "Im Durchschnitt lag die Zahl bisher zwischen 4.000 und 5.000 Anträgen, jetzt hat sie sich bei etwa 4.000 eingependelt. Man merkt, dass ein Unmut vorhanden ist, wenn man dann aber mit den Leuten spricht, und auf die positiven Aspekte hinweist, findet man Verständnis und letztendlich funktioniert auch alles."
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36.000 Euro Förderung pro Einfamilienhaus
Wer jedoch den Aufwand der Energieberatung und die Erstellung des Energieausweises auf sich nimmt, wird finanziell belohnt. Die Förderung bei einem Einfamilienhaus kann - verteilt auf zehn Jahre - bis zu 36.000 Euro ausmachen, bei einem Zweifamilienhaus das Doppelte.
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kaernten.ORF.at; 18.1.08
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