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MI | 11.04.2012
Nichtraucheraktion Chemson (Bild: ORF)
Gesundheit/Chemson
200 Mitarbeiter werden zu Nichtrauchern
Ein ehrgeiziges Gesundheitsprojekt hat die Firma Chemson am Montag im Industriepark Arnoldstein in Angriff genommen. Innerhalb eines Jahres sollen alle Mitarbeiter - es sind mehr als 200 - zu Nichtrauchern werden.
"Gesunde Jause statt Rauchpause"
Unter dem Titel "Stop Smoking, Chemson rauchfrei" präsentierte am Montag, die Betriebsleitung der Firma Chemson in Arnoldstein gemeinsam mit Landesrat Wolfgang Schantl (SPÖ) ihre Pläne, das Unternehmen bis zum 1. Jänner 2009 rauchfrei zu machen.

Das Vorhaben des Chemiekonzerns soll - wenn nötig - auch finanziell durch eine Raucherentwöhnung unterstützt werden. Unter dem Motto "Gesunde Jause statt Rauchpause" werden den Mitarbeitern übrigens kostenlos Äpfel zur Verfügung gestellt
Nichtrauchcontainer Chemson (Bild: ORF)
Ein Rauchercontainer als Übergangslösung
Für jene Kollegen, die noch nicht auf die Zigarette verzichten wollen, wurde auf dem Betriebsgelände ein Container als Raucherzimmer aufgestellt. In allen Gebäuden und am gesamten übrigen Firmengelände besteht strengstes Rauchverbot.
Wolfgang Schantl (Bild: LPD/Eggenberger) "Mir raucht´s, mir reicht´s"
Gesundheitslandesrat Schantl zeigte sich erfreut über das Engagement. "Diese Initiative der Firma Chemson zeigt, dass den Verantwortlichen die Gesundheit der Mitarbeiter wirklich am Herzen liegt und es für Raucherausstiegshilfen den entsprechenden Bedarf gibt."

Chemson sei das erste Unternehmen, das seinen Mitarbeitern - nach den drei Modellbetrieben, dem LKH Wolfsberg, dem Magistrat Villach und der Firma Hirsch - das vom Gesundheitsreferat initiierte Projekt "Mir raucht´s, mir reicht´s – Start in ein rauchfreies Leben" anbietet.
Nichtraucheraktion Chemson (Bild: ORF)
Wichtiger Impuls für gesunde Gemeinde
Die Chemson-Vorstände Roula Millauer und Wilhelm Messner betonten, dass durch dieses Projekt der ganze Betrieb profitiere und deswegen auch die finanzielle Unterstützung der Betriebsführung gerechtfertigt sei.

Finanzielle Unterstützung gibt es auch von Arnoldsteins Bürgermeister Erich Kessler, der die Initiative als weiteren wichtigen Impuls für die "gesunde Gemeinde Arnoldstein" bezeichnete.
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