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DI | 14.02.2012
Schlägerei (Bild: ORF)
Villach
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In der Silvesternacht ist es in Villach zu einer Auseinandersetzung gekommen, an der mehrere Tschetschenen beteiligt waren. Ein 17-jähriger Kärntner wurde schwer verletzt, 18 Tschetschenen in der Folge nach Traiskirchen abgeschoben.
Eine 16-Jährige und ihr 17-jähriger Freund feierten Silvester in einem Lokal in der Villacher Lederergasse. Bisher wurde bekannt, dass das Mädchen im Gedränge ein Glas umwarf. Der Türsteher wies sie aus dem Lokal. Beim Hinausgehen stieß sie einen Tschetschenen an, der ebenfalls Gast im Lokal war. Der schlug dann zu, die ganze Gruppe soll mitgemacht haben.

Der 17-jährige Freund, der zu Hilfe kam, erlitt einen Schädelriss, verlor mehrere Zähne und kann sich an nichts mehr erinnern. Verwandte bzw. der Stiefvater des Burschen, die später im Lokal die Tschetschenen zur Rede stellen wollten, wurden ebenfalls attackiert und verletzt.

LH Haider ließ daraufhin zwei Tatverdächtige und ihre Familien ins Flüchtlingslager Traiskirchen bringen. Dafür hagelte es Kritik. Der Verein Aspis bezeichnete den Abstransport als "ethnische Säuberungsaktion".
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