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MO | 13.02.2012
Blaulicht (Bild: ORF)
Ins Lokal geschossen
Wildwest in Kärnten: Burschen rasteten aus
Vier Jugendliche sind am Dienstag offenbar ausgerastet: Nachdem sie mit einer Paintball-Pistole mehrere Hausfassaden beschädigt hatten, stürmte ein 15-Jähriger mit der Pistole in ein Lokal und ballerte wild um sich. Eine Frau wurde verletzt.
15-jähriger Schüler fühlte sich als Django und "überfiel" mit der Paintball-Pistole ein Lokal.
15-Jähriger feuerte sechsmal auf Angestellte
Nach dem "Angriff" auf ein Asylwerberheim und andere Häuser, bei dem Fassaden beschädigt wurden und Fensterscheiben zu Bruch gingen, fuhren die drei Burschen kurz vor 22.00 Uhr zu einem Schnellimbiss in St. Veit/Glan.

Während seine Begleiter in der Nähe warteten, ging der 15 Jahre alte Schüler in Wildwest-Manier in das Lokal und "eröffnete das Feuer" auf eine 46 Jahre alte Mitarbeiterin aus Brückl, die sich im Kassenbereich aufhielt.

Sechs Schüsse soll der Jugendliche auf die Frau abgegeben haben. Ein Schuss traf die Frau dabei unmittelbar unter dem rechten Auge. Trotzdem feuerte der Schüler wahllos weiter und verursachte mit den Farbkugeln erhebliche Schäden an der Einrichtung des Lokals.
Die Angestellte wurde von einem Schuss ins Gesicht verletzt.
Frau musste ins Krankenhaus
Nach der Tat flüchteten die drei Burschen, konnten aber im Zug einer örtlichen Fahndung von der Polizei geschnappt werden.

Bei der Einvernahme stellte sich heraus, dass der Schüler zuvor gemeinsam mit drei Freunden im Alter zwischen 16 und 18 Jahren die Fassaden eines Asylwerberheimes und eines Gasthauses in Straßburg sowie eines Kaufhauses in Gurk mit den bunten Farbkugeln beschossen hatte.

Die Tatwaffe wurde sichergestellt, die Burschen werden auf freiem Fuß angezeigt. Die Bedienstete des Lokals war unbestimmten Grades verletzt worden, sie musste mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden.
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