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MO | 13.02.2012
Zigaretten (Bild: APA)
Grenzverkehr
Der Zigarettentourismus boomt
Viele Kärntner fahren wieder über die Grenze nach Slowenien, um dort Zigaretten zu kaufen. 800 Glimmstängel pro Person dürfen seit Juli eingeführt werden. Das Geschäft auf slowenischer Seite verzeichnet einen Kundenansturm.
Neue Importbestimmungen seit Juli
Seit knapp zwei Monaten gelten die neuen Importbestimmungen. Slowenien hat die Mindesttabaksteuer - wie von der EU vorgeschrieben - angehoben. Der große Unterschied zu Österreich: Der Staat kassiert weniger, daher auch die großen Preisdifferenzen.

Im Minutentakt treffen die Zigarettenliebhaber in dem Shop an der Südseite des Loibltunnels ein. Die Geschäftsbesitzer jubeln, aber über den Umsatz will man keine Auskunft geben. Für die Kunden, egal ob Urlauber oder aus der näheren Umgebung, macht sich die Fahrt hier herauf auf jeden Fall bezahlt.
Am Sonntag starker Einkaufsverkehr
Kann man nachweisen, dass die mitgeführten Zigaretten nur für den Eigengebrauch bestimmt sind, können auch mehr als vier Stangen über die Grenze mitgenommen werden. Die Zahl 800 sei nur ein Richtwert, sagte Chefinspektor Werner Allesch von der Grenzpolizei am Loiblpass.

Das Verkehrsaufkommen habe sich seit Juli geändert: "Wir konnten feststellen, dass der Fahrzeugverkehr signifikant zugenommen hat. Unter der Woche merken wir es nicht so stark, aber am Sonntag ist es extrem: Die Autos sind voll mit Österreichern, die nach Slowenien zum Essen fahren und dann Tabakwaren kaufen", so Allesch.
Heimische Trafikanten klagen über Einbußen
Den heimischen Trafikanten ist das Lachen angesichts der aktuellen Situation längst vergangen. Sie klagen von Umsatzeinbußen von bis zu 30 Prozent.
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