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MO | 13.02.2012
Ortstafel "Klagenfurt am Wörthersee" (Bild: ORF)
Neuer Name
Umbenennung bringt keine Kosten für Bürger
Die Umbenennung der Landeshauptstadt in 'Klagenfurt am Wörthersee' bringt für die Bürger keine wesentlichen Änderungen. Der neue Name wird in den nächsten Monaten Schritt für Schritt eingeführt.
Keine direkten Mehrkosten für die Bürger
Nicht nur auf den Ortstafeln, sondern auch in Reisepässen und auf Landkarten wird künftig der neue Ortsname zu finden sein. Bei bereits vorhandenen Dokumenten solle alles beim Alten bleiben, sagte Klagenfurts Bürgermeister Harald Scheucher (ÖVP).

Für den Bürger entstehen mit der Namensänderung keine Kosten. Für die Stadt wird es allerdings teuer: Die diversen Änderungen sind vorerst mit 140.000 Euro veranschlagt worden.
Harald Scheucher, ÖVP (Bild: Büro Scheucher) Verpflichtende Verwendung des neuen Namens
Neben dem Austausch der Ortstafeln und der Neuanschaffung von Briefpapieren mit dem neuen Aufdruck wird mit weiteren Kosten gerechnet. So müssten etwa Gesetze im Landtag geändert werden. "Überall dort, wo der Name Klagenfurt vorkommt, müssen Beschlüsse gefasst werden, dass dieser durch den Zusatz 'am Wörthersee' ergänzt wird", sagte Scheucher.

Staatliche Einrichtungen, wie zum Beispiel Vermessungsämter, müssen den neuen Namen verpflichtend verwenden. Privatunternehmen dürfen selbst entscheiden, ob sie den Zusatz verwenden wollen. Die Schreibweise wurde mit dem Landesarchiv abgestimmt. Demnach wird Wörthersee zusammen, also in einem Wort, geschrieben.
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