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MI | 11.04.2012
Taucher (Bild: ORF)
Badeunfall
Schweizer Koch im Wörthersee ertrunken
Nach einer Stunden dauernden Suchaktion am Wörthersee konnte ein 22 Jahre alter Schweizer in Pörtschach nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden. Warum der Mann ertrunken ist, konnte noch nicht ermittelt werden.
Freunde vermuteten einen schlechten Scherz
Der Schweizer war gemeinsam mit vier Freunden - einer Restaurantfachfrau aus dem Bezirk Villach, einem Kochlehrling aus Klagenfurt und zwei Köchen aus Techelsberg - gegen 4.00 Uhr im Wörthersee baden gegangen.

Der Schweizer soll nach Aussagen der Freunde aus einem Elektroboot kopfüber in den See gesprungen sein. Erst am Ufer merkten die vier anderen, dass der Koch in der Dunkelheit verschwunden war.

Da die Freunde angenommen hatten, dass sich der verschwundene Koch einen Scherz erlaubt hatte, wurde erst nach einer knappen Stunde – zuvor hatte man im Bereich der Badeanlage und in den Zimmern nach dem Freund gesucht - die Rettung verständigt.
Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet
Daraufhin wurden sofort die Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt, die freiwilligen Feuerwehren der Umgebung und die Wasserrettung Krumpendorf alarmiert und eine groß angelegte Suchaktion gestartet.

Als es hell wurde, fanden die Taucher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt schließlich den Leichnam des 25-jährigen Urlaubers in zehn Meter Tiefe. Die Erhebungen über die Unglücksursache sind noch nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen und eine Obduktion angeordnet.
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