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DI | 14.02.2012
"Geisterlok" entgleist (Bild: APA / Eggenberger)
Fürnitz
"Geisterlok" über Böschung gestürzt
Am Verschubbahnhof in Fürnitz ist Freitagmittag eine "Geisterlok" entgleist und über eine Böschung gestürzt. Das Triebfahrzeug hat sich nach einem Lokwechsel in Tarvis selbstständig gemacht und rollte 14 Kilometer in Richtung Villach.
Posch: Wollten Lok auffangen
Nachdem die Lok ohne Lokführer in Richtung Villach unterwegs war, habe man sie auf "ein sicheres Gleis gelenkt und wollte sie auffangen", erläuterte ÖBB-Sprecher Christoph Posch.

In einer Kurve sei das 86 Tonnen schwere Fahrzeug dann aus den Schienen gesprungen und 20 Meter über eine Böschung in ein Waldstück gestürzt. Nach dem Crash sind rund 2.000 Liter Trafo-Öl ausgeronnen, die von der Feuerwehr aufgefangen werden mussten.
"Geisterlok" entgleist (Bild: APA / Eggenberger)
Lok auf abschüssiger Strecke unterwegs
Es wird vermutet, dass sich die ÖBB-Lok beim Verschub von Gleich- auf Wechselstrom in Tarvis selbstständig gemacht hat. Danach sei die Lok "mit ihrem eigenen Gewicht auf der leicht abschüssigen Strecke unterwegs gewesen", sagte Bosch.

Jetzt würden alle Beteiligten befragt werden, bevor man zu einem endgültigen Ergebnis in Bezug auf die Ursache des ungewöhnliches Ereignisses komme.
Güterverkehr lahm gelegt
Der Sachschaden an der entgleisten Lok ist beträchtlich. Er dürfte mehrere Hunderttausend Euro betragen.

Der Verschubbahnhof Fürnitz war nach dem Unfall für den Güterverkehr gesperrt. Der Personenverkehr war von dem Vorfall nicht betroffen.
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