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Baubeginn 2007 |
23.11.2006 |
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Gas-Dampf-Kraftwerk ab 2010 in Betrieb
Das umstrittene Gaskraftwerk am Standrand von Klagenfurt könnte bereits Ende 2007 gebaut werden und 2010 in Betrieb gehen. Mit diesem Zeitplan rechnet Anton Smolak, Geschäftsführer der Errichtungs- und Betreibergesellschaft KEG.
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Smolak: Umweltverträglichkeitsprüfung positiv
"Ich bin überzeugt davon, dass die Umweltverträglichkeitsprüfung positiv ausgeht und wir das Werk wie geplant errichten können", erklärte Smolak am Donnerstag.
Nach der Inbetriebnahme des modernen Werkes und einem Anstieg der Fernwärme-Anschlüsse von derzeit 16.500 auf rund 25.000 im Jahr 2015 würden sich die Schwefeldioxid-Emission um 469 Tonnen im Jahr reduzieren, erläuterte er. Der Stickoxid-Ausstoß ginge um 84 Tonnen und die Feinstaub-Emission um 17 Tonnen zurück. Das sei das Ergebnis einer Studie der TU Graz.
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Werden uns laufend in Diskussion einschalten
In den kommenden Wochen wollen die Kraftwerksbetreiber mit den Projektgegnern in Kontakt kommen, sagte Gf Smolak bei der Pressekonferenz in Klagenfurt: "Wir werden ab Jänner wieder den Infobus laufen lassen, wir werden die Informationsstelle hier in diesem Haus anbieten. Und wir werden uns laufend in die öffentliche Diskussion einschalten".
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400 MW Strom und 200 MW Wärme
Das Kraftwerk soll 400 Megawatt Strom und 200 Megawatt Wärme erzeugen und das bestehende veraltete Fernheizwerk in der Landeshauptstadt ersetzen. 250 Millionen Euro sollen investiert werden.
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Alle Einwendungen werden berücksichtigt
"Sämtliche Unterlagen werden öffentlich aufgelegt, für jedermann einsichtig. Jedermann ist berechtigt, Stellung zu nehmen. Die Behörde erstellt dann ihrerseits zu allen unseren Gutachten ein Spiegelgutachten, wobei alle Einwendungen, alle Stellungnahmen der Bevölkerung berücksichtigt werden müssen", sagte Koordinator Armin Baumgartner.
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Junghans: Luftqualität wird besser
"Wir erzeugen heute 15 Prozent des Klagenfurter Strombedarfes. Wir werden mit diesem Projekt den Strombedarf von Klagenfurt Stadt, Klagenfurt Land und St. Veit noch im Jahr 2020 decken können. Wir können den Fernwärmeausbau verdoppeln und haben damit die richtig dimensionierte Anlage gewählt. Bei einer gleichzeitigen Verbesserung der Immissionsbelastung, sprich bei einer Verbesserung der Luftqualität für Klagenfurt und Ebenthal", sagte KEG-Geschäftsführer Michael Junghans.
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Bürgerinitiative gegen Projekt
Gegen das Projekt hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die zusätzliche Umweltbelastungen und noch mehr Nebeltage im Klagenfurter Becken befürchtet.
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