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Peter Kaiser zur Hypo |
03.04.2006 |
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SPÖ: "Wesentliche" Fragen an Jörg Haider
Die SPÖ begrüßte die für Donnerstag angekündigte Sitzung des Aufsichtsrates der Hypo. SPÖ-Chefin Gaby Schaunig wundert sich, warum Haider nichts von der Affäre gewusst haben soll.
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Aufsichtsratsitzung "eigentlich zu spät"
Die angekündigte Aufsichtsratssitzung sieht SPÖ-Klubobmann Peter Kaiser als Erfolg der nachdrücklichen Forderung der Kärntner SPÖ-Chefin Gaby Schaunig. "Es ist zwar eigentlich schon viel zu spät, und die Informationen hätten schon viel früher erfolgen müssen, aber besser jetzt als gar nicht."
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Kaiser stellte an Haider neuerlich mehrere wesentliche Fragen rund um die Fehlspekulationen in der Hypo: "Wann ist der Schaden konkret aufgetreten? Gibt es Auswirkungen auf den Zukunftsfonds? Wie wurden diese Verluste in der Bilanz des Jahres 2004 dargestellt? Wer wurde wann über die Verluste informiert?"
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Zusammenhang mit Parteikredit?
Kaiser will auch wissen, ob es einen direkten Zusammenhang zwischen "Haiders Schweigen in den letzten Wochen rund um die Swap-Geschäfte und dem großzügigen Parteikredit zur Wahlkampffinanzierung Haiders bei der Hypo" gebe.
Parteichefin Gaby Schaunig zeigte sich vor allem verwundert darüber, dass der Landeshauptmann nichts gewusst haben soll:
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"Ich möchte wissen, wann wer von welchen Dingen erfahren hat. Es ist doch etwas verwunderlich, wenn jemand wie der Herr Dr. Haider als Aufsichtsbehörde dort vertreten ist, als Finanzreferent und als Aufsichtsbehörde zu allen Unterlagen Zugang hat und von all dem nichts gewusst haben soll."
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SPÖ stellt sich hinter die Hypo-Mitarbeiter
Schaunig und Kaiser stellten sich am Montag eindeutig hinter die Mitarbeiter der Hypo Bank. "Es kann nicht sein, dass die engagierten Mitarbeiter der Hypo nun die Leidtragenden für Fehlentscheidungen des Managements sind", so Kaiser abschließend.
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kaernten.ORF.at Service
Die Hypo Alpe Adria muss für 2005 wegen Währungs- und Zinsspekulationen einen massiven Verlust von 125 Millionen Euro abschreiben, wurde am Donnerstag bekannt. Hier finden Sie eine Übersicht der Beiträge.
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kaernten.ORF.at
Die verspekulierten 328 Millionen Euro der Hypo Alpe-Adria-Bank beschäftigen auch die Staatsanwaltschaft. Man sei auf Grund der Medienberichte tätig geworden und ermittle wegen Untreue. LH Jörg Haider (BZÖ) spricht von "Übereifer der Justiz".
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