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DI | 14.02.2012
Martin Strutz (Bild: ORF)
Strutz zu Hypo
"Hypo aus Parteienstreit heraushalten"
LHStv. Martin Strutz (BZÖ) sagte als Aufsichtsrat der Landesholding, die anderen Parteien sollen die Hypo aus dem Politstreit heraushalten. Im Gegensatz zu BAWAG sei die Hypo von einem Bankenskandal weit entfernt.
"Von Finanzdebakel keine Rede"
Strutz sagte bei einer Pressekonferenz am Montag, SPÖ und ÖVP sollen sich jetzt im Wahlkampf für die kommenden Nationalratswahlen andere Aufmarschfelder suchen. Von "Finanzdebakel" oder "Spekulationspleite" könne im Zusammenhang mit der Hypo keinesfalls gesprochen werden.
"Schaden vor dem Börsegang"
Solche "unqualifizierten Äußerungen" würden dem Unternehmen gerade jetzt vor dem ohnehin sensiblen Börsegang enorm schaden, sagte Strutz. Im Gegensatz zur BAWAG sei die Hypo ein professionell geführtes Unternehmen. Dass sie jetzt in die Schlagzeilen gekommen ist, sei auf die Verfehlungen eines einzigen Mitarbeiters zurückzuführen.
Strutz: "Der über sein Pouvoir gehandelt hat. Das darf aber nicht dazu führen, dass die gesamte Bank ins Gerede kommt, schlecht gemacht wird, aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird und ein Skandal konstruiert wird, der keiner ist."
Finanzmarktaufsicht anderer Meinung
Außerdem verwies er darauf, dass die Hypo trotz der verspekulierten 328 Millionen Euro die Jahre 2004 und 2005 positiv abschließen werde.

Das sieht man bei der Finanzmarktaufsicht allerdings etwas anders. Dort will man nicht ausschließen, dass auch die Bilanz 2004 neu erstellt werden muss.

Um weiteren Schaden von der Hypo abzuwenden verlangte Strutz ein Ende der öffentlichen Diskussionen und umfassende Aufklärung in den Kontrollgremien - Wie etwa am kommenden Donnerstag, wenn die Landesholding eine Sitzung zur Causa Hypo einberufen wird.
Kulterer Vertrauen ausgesprochen
Das BZÖ vertraue jedenfalls weiterhin Hypo-Chef Wolfgang Kulterer, sage Strutz und gab sich überzeugt, dass der Börsegang plangemäß erfolgen könne. Vorausgesetzt, die Politik lasse die Hypo ungestört arbeiten. ,
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